Haben Katzen Albträume? Anzeichen, Ursachen und Tipps
Haben Katzen Albträume?
Sehr wahrscheinlich schon.
Wie wir Menschen verarbeiten auch Katzen Erlebtes im Schlaf, und manchmal ist das nicht besonders schön.
Meistens jagen sie im Traum aber Spielmäuse oder naschen Leckerlis.

Hast du deine Katze schon mal im Schlaf beobachtet und gesehen, wie sie im Schlaf mit den Pfoten läuft?
Oder hast du ein leises Miauen aus dem Körbchen gehört?
Dann träumt deine Katze gerade.
Mal ist der Traum schön, mal eher unheimlich.
Wir schauen uns an, was dahintersteckt und wie deine Katze ruhiger schläft.
Inhaltsverzeichnis
Träumen Katzen überhaupt?
Ja, Katzen träumen.
Im Tiefschlaf bewegen sich ihre Augen unter den geschlossenen Lidern hin und her.
Diese Phase heißt REM-Schlaf.
Bei uns Menschen läuft ein großer Teil der Träume genau dort ab.
Wovon träumen Katzen wohl?

Vermutlich von ihrem Alltag.
Das könnten zum Beispiel diese Dinge sein:
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der rote Punkt des Laserpointers
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Spielmäuse, die sich fangen lassen
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die Federangel
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Streicheleinheiten von dir
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das Abendessen
Kätzchen schlafen deutlich mehr als erwachsene Katzen und träumen deshalb vermutlich auch mehr.
Ihr Gehirn lernt außerdem jeden Tag Neues dazu.
Zuckt dein Kätzchen im Schlaf, träumt es wahrscheinlich gerade von einem kleinen Abenteuer.
Haben Katzen Albträume?
Viele Anzeichen sprechen dafür.
Fragen können wir unsere Katzen nicht, aber ihr Verhalten verrät einiges.
Denk an einen anstrengenden Tag: Danach schläfst du vielleicht unruhig.
Bei Katzen dürfte es ähnlich sein.

Hat deine Katze tagsüber etwas aufgeregt, kann sie das im Schlaf wieder beschäftigen.
Katzen, die früher draußen gelebt haben, träumen womöglich von Hunger oder Kälte.
Auch reine Wohnungskatzen haben Auslöser: der Tierarztbesuch, ein Gewitter oder die grimmige Nachbarskatze vor dem Fenster.
Manche Katzen sind sensibler als andere, vor allem schreckhafte Tiere oder solche mit belastenden Erfahrungen.
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Woran du einen Albtraum erkennst
Diese Hinweise helfen dir weiter:
Während des Schlafs
-
Die Katze zuckt deutlich stärker als sonst, als würde sie im Traum kämpfen.
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Sie knurrt oder faucht im Schlaf.
-
Ihre Atmung geht schnell, als wäre sie durch die Wohnung gerast.
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Die Pfoten bewegen sich, als wollte sie vor etwas weglaufen.

Nach dem Aufwachen
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Sie schreckt plötzlich hoch und wirkt verwirrt oder ängstlich.
-
Sie sucht deine Nähe und will getröstet werden.
-
Sie versteckt sich unterm Bett oder an ihrem Lieblingsplatz.
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Sie bleibt noch eine Weile ängstlich und angespannt.
Ein wenig Zucken im Schlaf ist völlig normal.
Wirkt deine Katze nach dem Aufwachen aber richtig verstört, hatte sie wahrscheinlich einen schlechten Traum.
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Was löst Albträume bei Katzen aus?
Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe:
1. Stress und Aufregung
Laute Geräusche, fremde Gerüche und Veränderungen im Tagesablauf mögen Katzen nicht.
Geht es bei dir zu Hause oft turbulent zu, kann das ihre Träume beeinflussen.
2. Zu häufiges Wecken
Auch Katzen brauchen ungestörte Ruhe, um sich zu erholen.
Wird sie ständig gestört, schläft sie schlechter und träumt womöglich unruhiger.

3. Belastende Erfahrungen
Manche Katzen tragen schlimme Erlebnisse mit sich herum.
Katzen aus dem Tierschutz träumen vielleicht von ihrer Zeit vor ihrem jetzigen Zuhause.
4. Krankheit oder Schmerzen
Ist eine Katze krank oder verletzt, schläft sie oft unruhiger.
Das kennst du vielleicht selbst von Nächten mit Fieber.
5. Ein ungeeigneter Schlafplatz
Ist das Bett nicht mehr bequem, zu warm, zu kalt oder steht es an einem lauten Ort, erholt sich deine Katze schlechter und schläft unruhiger.
So hilfst du deiner Katze nach einem Albtraum
Hat deine Samtpfote vermutlich schlecht geträumt, helfen diese Schritte:
Geh ganz sanft vor
Sprich mit ruhiger, leiser Stimme.
Vermeide hektische Bewegungen und laute Geräusche, sonst erschrickt sie noch mehr.
Lass sie selbst entscheiden, wann sie Nähe möchte.
Schaffe einen sicheren Schlafplatz
Jede Katze braucht einen geschützten Rückzugsort.
Das MrFluffyFriend-Katzenbett wirkt wie eine kleine Höhle, in der sie sich sicher fühlt.
Es ist weich und gibt ihr einen festen Platz zum Schlummern.
Etabliere ein entspanntes Abendritual
Hilf deiner Katze, vor dem Schlafen zur Ruhe zu kommen.
Du kannst sie sanft bürsten, ruhig mit ihrem Lieblingsspielzeug spielen oder ihr eine weiche Decke hinlegen.
Die Beruhigende Flauschige Haustierdecke gegen Angst von MrFluffyFriend® macht jeden Schlafplatz noch kuscheliger.
Sorge für weniger Stress
Halte es zu Hause besonders abends ruhig.
Biete mehrere Verstecke an und behalte feste Abläufe bei, etwa bei Fütterung und Spielzeiten.
Sprich mit deiner Tierarztpraxis
Träumt deine Katze ständig schlecht oder wirkt sie dauerhaft ängstlich, lass sie tierärztlich untersuchen.
Manchmal stecken Beschwerden dahinter, die sich in der Praxis abklären lassen.
Verwandte Themen: Katzenverhaltensprobleme: Wie man sie löst
FAQ: Katzen, Träume und Albträume
Woran erkenne ich, dass meine Katze einen Albtraum hat?
Achte auf Fauchen oder Knurren im Schlaf, starkes Zucken und ängstliches Verhalten nach dem Aufwachen. Wirkt deine Katze nach einem Nickerchen aufgewühlt, hatte sie womöglich einen schlechten Traum.
Soll ich meine Katze bei einem Albtraum wecken?
In der Regel nicht. Lass sie weiterschlafen, solange sie nicht extrem aufgewühlt wirkt. Wird sie abrupt geweckt, reagieren manche Katzen verwirrt, ängstlich oder sogar aggressiv. Sprich sie lieber leise aus ein paar Schritten Entfernung an.
Wovon träumen Katzen normalerweise?
Wahrscheinlich von ihrem Alltag: Spielen, Jagen, Erkunden, Fressen und Zeit mit ihren Menschen. Sicher wissen wir es nicht, denn Katzen können es uns nicht erzählen.
Wovon träumt eine Katze, wenn sie zuckt?
Vermutlich von Rennen, Springen oder Spielen. Das Gehirn sendet Bewegungsimpulse, die sich im Schlaf nur als kleine Zuckungen zeigen.
Süße Träume für deine Samtpfote
Katzen träumen vermutlich ebenso von schönen wie von beängstigenden Dingen.
Mit einem sicheren, ruhigen und gemütlichen Umfeld kannst du dazu beitragen, dass sie besser schläft.
Beobachte deine Katze im Schlaf, halte ihren Alltag ruhig und gib ihr einen kuscheligen Schlafplatz.
Eine Katze, die gut schläft, ist ausgeglichen.
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